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Es war 1970, da feierte unsere Schützengesellschaft ihr 150-jähriges Bestehen. Hier wurde durch die Stadt Schmallenberg der Grundstein für die Schießsportgruppe gelegt. Denn neben allen Ehrungen wurde der Schützengesellschaft auch ein Wettkampfluftgewehr nebst Scheibenzuganlage geschenkt. Dem damaligen Vorsitzenden, Paul Hardebusch, ist es zu verdanken, daß die Idee vom sportlichen Schießen auch zur funktionierenden Gruppe verwirklicht wurde.
Der Anfang war schwer. Man begann im Eingangsraum der Stadthalle unter den einfachsten Bedingungen, sich mit der für Schmallenberg neuen Sportart anzufreunden. Bald setzte sich die Spreu vom Weizen ab und ein kleiner Kern an wirklichen Interessenten begann, Ordnung und Regel in die Gruppe zu bringen. Von der Schützengesellschaft wurde der Schießsportgruppe ein eigener Vorstand unter dem Vorsitz von Theo Braun zuerkannt. Nach einem schweren Unfall war Theo Braun nicht mehr in der Lage, dieses Amt weiterzuleiten. Unterdessen hatte man sich schon nach einem neuen Schießstand umgesehen und etwas Geeignetes gefunden. Otto Lüttecke stellte den umbauten Raum unter seiner Veranda zur Verfügung. Endlich konnte man einen festen Stand aufbauen und geregelte Trainingszeiten einführen. Doch nach einem halben Jahr sah es so aus, als würde die Gruppe zusammenbrechen. Eine Neuformierung des Vorstandes und die Aufnahme neuer Mitglieder konnten neuen Schwung und Initiative bringen. Zum neuen Leiter der Schießsportgruppe wurde Manfred Dudda gewählt.
Man begann nun von anderen Vereinen, die schon einige Jahre Erfahrungen gesammelt hatten, zu lernen. So blieb es nicht aus, daß sich die Leistungen in der Gruppe steigerten. Im Laufe der Jahre konnten gute Platzierungen in den Veranstaltungen des Kreises erzielt werden. Als der Stand unter "Lüttecken Veranda" zu klein wurde, bekam die SSG (Schießsportgruppe) von der Stadt Schmallenberg die Räume in der Aula des alten Gymnasiums zur Verfügung gestellt.
Als 1974 der Vorsitzende der SSG, Manfred Dudda, aus beruflichen und zeitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellte, wurde Erwin Stockhausen erst kommissarisch, und ein Jahr später direkt zum Vorsitzenden gewählt.
Das 10-jährige Bestehen der Schieß-sportgruppe wurde 1980 mit einem großen Pokalschießen begangen. Im selben Jahr wurde das Zugpokalschießen ins Leben gerufen, um die Zusammengehörigkeit der Schieß-sportgruppe und der Schützengesellschaft zu festigen.
1983 erlebte die Schießsportgruppe eine böse Überraschung. Unbekannte brachen den Waffenschrank auf und entwendeten Gewehre, Pistolen und einen Teil der Munition. Doch zum Glück konnten die gestohlenen Waffen wiederbeschafft werden. Bereits ein Jahr später wurde der neue Waffenschrank wieder gewaltsam geöffnet. Und diesmal wurden die Waffen nicht wiedergefunden. Durch finanzielle Unterstützung der Schützengesellschaft konnten neue Wettkampfwaffen angeschafft werden.
Die hohe Luftfeuchtigkeit und stockige Luft in den Räumen der Aula, bedingt durch die Feuchtigkeit in den Außenwänden, machte den Sportschützen sehr zu schaffen. Trotz regelmäßiger Renovierung, konnten die Räume für die Ausübung des Sports nicht mehr genutzt werden. Auf Antrag der Schießsportgruppe hin wurden die Kellerräume des alten Feuerwehrgerätehauses durch die Stadt Schmallenberg zur Verfügung gestellt. Diese mußten jedoch erst unter großen Mühen umgebaut und renoviert werden. Nach über 800 Stunden Eigenleistung konnte der neue Schießstand 1989 mit einer Feier eingeweiht werden.
Schon ein Jahr später wurde ein Pokalschießen zum 20-jährigen Bestehen der Schießsportgruppe durchgeführt. Als Erwin Stockhausen sein Amt als 1.Vorsitzender 1994 zur Verfügung stellte, wurde Leo Fabry zunächst kommissarisch ernannt. Im Januar des folgenden Jahres wurde er dann im Amt bestätigt. In diesem Jahr gab es dann auch einiges zu schaffen, denn das 25-jährige Jubiläum mit einem großen Jubiläumspokalschießen und der Jubiläumsfeier wurde in der Stadthalle Schmallenberg begangen. Außerdem wurden die Stadtmeisterschaften mit Finalschießen in der Valentinschule ausgerichtet. In 1995 wurde zum ersten Mal das Ortsvereine-Hobbyschießen durchgeführt. Dies ist mittlerweile ein fester Bestandteil mit über 200 Teilnehmern geworden.
Die Stadtmeisterschaften 1999 mit Finalschießen richtete die SSG Schmallenberg turnusgemäß wieder aus. Gleichzeitig wurde ein Preisschießen für aktive Schützen und Hobbyschützen durchgeführt, bei welchem Preise im Wert von über 12.000 DM ausgeschossen wurden. Die Siegerehrung und das Finalschießen besuchten mehr als 250 begeisterte Zuschauer. Diese verliehen dem Ganzen einen würdigen Rahmen. Der TV Schmallenberg stellte der SSG die Turnhalle dafür zur Verfügung.

Aus Anlaß des 30-jährigen Bestehens der Schießsportgruppe Schmallenberg war die SSG in Zusammenarbeit mit der Handball-Abteilung des TV Schmallenberg und der Badminton-Abteilung des SV Schmallenberg/Fredeburg, die ebenso wie der Stadt-sportverband Schmallenberg an diesem Tag ihr 25-jähriges Jubiläum feierten, Gastgeber für die Sportlerehrung 2000 in der Stadthalle Schmallenberg. Der Höhepunkt an diesem Abend war der Auftritt der Weltmeister im Kunstradfahren.
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